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Unsere Schwerpunktthemen für die Zukunft

1. Dringend notwendige Baugebiete für unsere jungen Hohenlindener Gemeindebürger

Bereits seit 2002 fordern wir immer wieder mehr Bauplätze hauptsächlich im Einheimischen-Modell. In der Wahlperiode 2008-2014 hat es die Mehrheit im Gemeinderat bisher nicht geschafft, entsprechendes Bauland zu erwerben. Wir haben und werden grundsätzlich keine Grundstücksbesitzer ansprechen, denn das ist einzig und allein Sache des Bürgermeisters. Die einzige Option momentan, Verlängerung der Buchenstraße in Richtung Ortsumgehung, sehen Fachleute und wir sehr kritisch in Bezug auf den Verkehrslärm.

2. Kriterien für Bauland im Einheimischen-Modell

Wir sind für eine Neuformulierung der Vergaberichtlinien. Es sollten vorrangig die Jahre zählen, die Bau- willige in der Gemeinde verbracht haben. Die Kaufmöglichkeit durch junge Hohenlindener sollte stets im Vordergrund stehen, damit unser Nachwuchs in der Gemeinde bleiben kann und nicht vorschnell abwan- dern muss. Übrigens zeigte uns die Statistik erstmals für 2012 einen negativen Geburtensaldo, das heißt, wir hatten mehr Sterbefälle als Geburten in der Gemeinde.

3. Wohnbebauung in den Außenbereichen

Grundsätzlich treten wir hier für stärkeres Wachstum ein, allerdings mit Augenmaß. Es sollte mindestens so sein, dass jede Möglichkeit von Lückenfüllung und Ortsabrundung genutzt wird um insbesondere den einheimischen jungen Bauwilligen kurzfristig Baurecht zu verschaffen. Bei gleicher Gesetzeslage entsteht ein paar Kilometer entfernt eine komplette Neubausiedlung im Außenbereich problemlos. Diese Ungleich- behandlung im Sinne einer Bayer. Bauordnung wollen wir nicht länger dulden.

4. Kindergarten bzw. Kinderbetreuung

Wir streben mittelfristig eine engere Zusammenarbeit der beiden Kindergärten an, weil wir uns dadurch mehr Synergie im täglichen Betriebsablauf erwarten. Durch eine Zusammenarbeit des Personals der beiden Kindergärten und durch die günstige Lage direkt nebeneinander, müsste ein derartiges Konzept möglich sein, so dass sich die Zahl der Schließtage noch etwas weiter reduzieren könnte. Beispiele in Nachbargemeinden zeigen, dass dies geht.

5. Ferienbetreuung für unsere Kinder/Kinderspielplätze

Wir bieten an, bei der Organisation und Betreuung der Kinder in den Ferien mit Rat und Tat mitzuhelfen um sie optimal zu gestalten. Unstimmigkeiten wie es sie 2013 gegeben hat, sollten vermieden werden. Für unsere Kinderspielplätze müssen mehr finanzielle Mittel bereitgestellt werden. Die Sicherheit und die Attraktivität sind noch zu verbessern. Wir wollen, dass planmäßig restauriert und modernisiert wird.

6. Pflege der Öffentlichen Flächen, Bäume und Sträucher

Unsere Flächen werden immer mehr und deshalb wollen wir mittels eines Pflegeplanes sicherstellen, dass für jede Arbeit zur notwendigen Zeit auch das notwendige Personal und Material zur Verfügung steht. Dazu gehört insbesondere die regelmäßige Pflege der Bäume, Sträucher und sonstiger gemeindlicher Anlagen. Unser Dorf muss nicht jedes Jahr so „aufgehübscht“ sein wie 2013 anlässlich der Primiz, aber einen gewissen Standard sollten wir uns schon zu Eigen machen. Wenn unsere Bauhofkapazitäten dafür nicht ausreichen, sollen eben Leistungen wie etwa „Bäume pflegen und ausschneiden“ usw. aus- geschrieben bzw. vergeben werden.

7. Gemeindlicher Bauhof (Personal, Aufgaben und Organisation)

In diesem Bereich stehen wir vor personellen Veränderungen. Wir wollen diese zum Anlass nehmen und eine Bestandsaufnahme in Bezug auf die Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Personalbedarf, Maschinen und Material durchführen. Vor Entscheidungen muss sich der Gemeinderat zunächst über diesen Rahmen Klarheit verschaffen und dabei berücksichtigen, welche Leistungen sinnvoller Weise ausgelagert werden sollten. Dabei denken wir an Themen wie z.B. die Wasserversorgung. Ferner ist es dringend notwendig, dass die Verkehrsschilder, Gullys, Sicherungseinrichtungen, etc. regelmäßig überprüft, gereinigt und gewartet werden.

8. Einführung des modernen Rechnungswesens „Doppik“ in der Verwaltung

Die Vorteile einer Umstellung sind landesweit unumstritten. Mit der „Doppik“ sind wir z.B. in der Lage unsere Vermögenswerte mit Buch- und Zeitwert sauber darzustellen oder eine Gewinn- und Verlustrech- nung für sogenannte „Eigenbetriebe“ wie die „Wasserwirtschaft“ oder den Betrieb des „Wendlandhauses“ durchzuführen. Dadurch werden Kosten, Erlöse oder Verluste transparenter.

9. Dorferneuerung

Mittlerweile gibt es endlich kleine Fortschritte. Wir wollen in den laufenden Architektenbewerb einge- bunden werden, um unsere speziellen Ideen in Bezug auf Gestaltung, Kosten, Effizienz und Realisierbar- keit rechtzeitig einbringen zu können. Aus unserer Sicht wäre es wichtig, die Beplanung der ganzen Orts- durchfahrt, bis zumindest dem sehr gefährlichen Bereich der „Pfaller Kurve“, mit Abzweig Erdingerstr. in Auftrag zu geben. Erst ein Kreisverkehr dort würde den Verkehrsstrom erheblich vermindern und damit eine Durchfahrt gerade für den Schwerlastverkehr unattraktiv machen und vor allem damit die Sicherheit für unsere Bürger wesentlich verbessern; die notwendige Fläche dazu hat die Gemeinde bereits.

10. Jugend und Familie

Es wird zunehmend in unserem Alltag, gerade von unseren Schülern, Jugendlichen und von den Eltern immer mehr Flexibilität verlangt. Um in dieser oft sehr turbulenten Zeit alles in die Reihe zu bekommen werden wir uns Gedanken über die Einrichtung eines Kinderhorts, oder über eine mögliche Verlängerung der Öffnungszeiten unserer Mittagsbetreuung bis 17 Uhr stark machen. Unsere Mittagsbetreuung wurde damals auf Antrag der Bürgerlichen im Schulhaus eingerichtet, die mittlerweile hervorragend funktioniert und von etwa 60 Kindern sehr gut angenommen wird.

11. Aktive Seniorenpolitik

Wir begrüßen außerordentlich die bereits bestehenden Initiativen und wollen diese in jeder Hinsicht unter- stützen. Wir sind der Meinung dass die politische Gemeinde weit mehr tun muss als bisher, denn mit dem einmal jährlichem Seniorennachmittag ist es nicht getan. Deshalb werden wir z.B. das örtliche Aktions- bündnis „aktiv im Alter“ in ihren Anliegen im Gemeinderat aktiv vertreten, wir werden das Kreisprojekt „Seniorenbeirat“ unterstützen und uns mit der Analyse der Studie „Älter werden auf dem Lande“ aus- einandersetzen und Konsequenzen ableiten. Unser bisheriges Engagement in Bezug auf das Projekt „Seniorengerechtes Wohnen in Hohenlinden“ wird intensiv weiter betrieben.

12. Förderung für Vereine und Unterstützung der Jugendarbeit

Die Betreuung von Jugendlichen in Vereinen ist wichtiger denn je. Der Sport ist eine der beliebtesten Freizeitaktivität von Kindern und Jugendlichen, deshalb brauchen wir dringend eine Erweiterung des Sportgeländes. Außerdem ist die Turnhalle – vor allem im Winter – hoffnungslos überbelegt. Wir setzen uns deshalb für mehr Trainingskapazitäten und Trainingsmöglichkeiten in Hohenlinden ein. Gemeinsam sollte es möglich sein, hier Lösungen zu finden.

13. Instandhaltungskonzept für unsere Gemeindestraßen und Hochwasserschutz

Um den teilweise maroden Zustand von einigen Gemeindestraßen wesentlich zu verbessern, brauchen wir ein ordentliches Konzept. Schließlich bekommt unsere Gemeinde jedes Jahr etwa 40.000,- EUR an Zuschüssen von der Reg. v. Oberbayern zur Instandsetzung von Gemeindestraßen usw. Nachdem es im Vorjahr in unserer Gemeinde wieder zu unvorhergesehenen Überschwemmungen, haupt- sächlich in Birkach, gekommen ist, werden wir uns umgehend damit befassen mit welchen Maßnahmen hier langfristig Abhilfe erreichet werden kann.

14. Mehr Zusammenarbeit mit der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat

Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Vorplatz der Pfarrkirche mit Priorität im Projekt Dorferneuerung neu gestaltet und von der Gemeinde finanziell unterstützt wird. An den Renovierungskosten der Filial- kirche in Kronacker sollte sich die Gemeinde angemessen mit einem Zuschuss beteiligen. Auch bei unser kleinen Kirche „Mariä Heimsuchung“ sollte dringend die Außenfassade erneuert werden. Wir werden hierzu einen Antrag stellen. Diese Maßnahme wird deutlich zur Verschönerung des Ortsbildes an dieser zentralen Stelle beitragen.